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Bericht von der Ausstellung von Radek Szlaga

Am 20. Januar dieses Jahres fand ein Treffen des GSSEL-Kultursalons statt, bei dem die GESSEL-Karte für die Zachęta – Nationale Kunstgalerie eingeweiht wurde, verbunden mit einem Besuch der Ausstellung von Radek Szlaga „Miejsca których nie miałem zamiaru zobaczyć” („Orte, die ich nicht beabsichtigt hatte, zu sehen”).

Das Treffen wurde eröffnet von Beata Gessel-Kalinowska vel Kalisz, die die Gäste begrüßte und die Idee der Entstehung der GESSEL-Karte für die Zachęta vorstellte. Der Hauptpunkt der Veranstaltung war der Besuch der Ausstellung mit dem Autor Radek Szlaga und der Kuratorin Ewa Borysiewicz, die über die Hintergründe der Entstehung der auf der Ausstellung präsentierten Werke sprachen.

 

RADEK SZLAGA
„MIEJSCA, KTÓRYCH NIE MIAŁEM ZAMIARU ZOBACZYĆ” („ORTE, DIE ICH NICHT BEABSICHTIGT HATTE, ZU SEHEN”)

Die Ausstellung zeigt die neuesten Gemälde von Radek Szlaga, die als Ergebnis seiner Forschungen zur Sprache des Malmediums, zu vernachlässigten Erzählungen und zum Verhältnis von Kunst und Information und Wissen entstanden sind. Diese Interessen dieser Künstler erlangen heute eine neue Bedeutung und einen neuen Kontext.

 

Radek Szlaga

geb.1979 lebt und arbeitet in Brüssel (BE) und Detroit (USA).

Absolvent der Kunstuniversität in Posen. In seiner Arbeit unternimmt Szlaga explorative und experimentelle Aktivitäten, die die visuelle Kultur Osteuropas und Amerikas betreffen, und kombiniert diese Themen mit seinem eigenen Unterbewusstsein. Der Schlüssel zum Verständnis von Szlagas Arbeit liegt in der Erforschung der Identität der Grenze zwischen Realität und Simulation. Szlaga beschreibt seinen Malansatz als eine „Denkweise“, die ständige Überarbeitungen und „Abreißen“ aufeinanderfolgender Schichten von Tradition und Geschichte impliziert, indem gefundene und archivierte Bilder selektiv recycelt werden. Oft handelt es sich um ein wörtliches „Kopieren/Einfügen“ und die Übertragung von Fragmenten von einer Leinwand auf eine andere.

 

Vielen Dank für Ihr zahlreiches Erscheinen, und wir laden Sie zu den nächsten Veranstaltungen ein, die von der Anwaltskanzlei GESSEL und Zachęta – Nationale Kunstgalerie organisiert werden!

fot. Gabriel Bugajny i Karolina Jaunzems, Pix and Me