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Am 25. und 26. April 2014 fand in Warschau eine Konferenz der Europäischen Filiale des Chartered Institute of Arbitrators statt. Die Leitthemen der Konferenz „ADR in Europa: Ethik, Empathie, Ungeduld“ waren die letzten Änderungen betreffend Verfahren hinsichtlich der Klage auf Aufhebung des Schiedsurteils in Österreich und Belgien, die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit und die Frage der Ethik in der Schiedsgerichtsbarkeit. Frau Gessel leitete die Eröffnungsdiskussion zu der Prozedur der Aufhebung von Schiedsurteilen in gewählten europäischen Rechtsordnungen. Die Diskussion konzentrierte sich auf den Vergleich des Grundsatzes des Instanzenzugs in Sachen der Aufhebung von Schiedsurteilen in Polen, Belgien, Österreich und Frankreich. Das Ziel war es, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Regelungen in den oben genannten Staaten zu er ö rtern sowie die Attraktivität des polnischen Schiedsrechts vor dem Hintergrund der anderen europäischen Rechtsordnungen zu beurteilen.

Beata Gessel-Kalinowska vel Kalisz nahm auch an einer Diskussion zu den Entwicklungsrichtungen von lokalen Schiedszentren in Spanien, Litauen und Polen teil. Frau Gessel schilderte die Geschichte und Ursachen für die Gründung des Schiedsgerichts Lewiatan sowie die im Jahre 2012 novellierte Schiedsordnung. Es wurde auch die Wettbewerbsfähigkeit von lokalen Schiedszentren im Verhältnis zu den größten Schiedsgerichten in Europa diskutiert.

Am zweiten Tag der Konferenz fand ein simuliertes Treffen im Mediationsverfahren statt, welches die besten CIArb-Mediatoren geführt haben. An dem Treffen nahm auch Michał Pochodyła, Counsel, Jurist, LL.M. bei GESSEL teil. Die Mediation hatte zum Ziel, das Wesen dieser Schlichtungsart zu präsentieren sowie die Bedeutung der Rolle und der Einstellung des Mediators zu den Parteien zu zeigen.

Weitere Informationen http://www.ciarb.org/conferences/ciarb-european-branch-conference/