Das Weißbuch der Schiedsgerichtsbarkeit umfasst 17 Vorschläge für Änderungen im polnischen Schiedsrecht, die unter Leitung des Schiedsgerichts Lewiatan und Dr. Beata Gessel-Kalinowska vel Kalisz, Vorsitzende des Schiedsgerichts Lewiatan, vorbereitet wurden. Das Buch wurde am 20. November 2014 in die Hände des Stellvertretenden Wirtschaftsministers Mariusz Haładyj und des Stellvertretenden Justizministers Wojciech Węgrzyn gelegt.

Die Arbeiten an der Vorbereitung von Änderungen im polnischen Schiedsrechts begannen im Frühling 2013 im Rahmen des aus EU-Mitteln finanzierten „Programms Wettbewerbsfähigkeit der Schiedsgerichtsbarkeit“. Der erste Schritt war die Analyse der aktuellen Rechtslage, die in Form der Publikation „Diagnose der Schiedsgerichtsbarkeit. Das Funktionieren des Schiedsrechts und die Richtungen der geforderten Änderungen“ veröffentlicht wurde. Die in der „Diagnose“ enthaltenen Bemerkungen wurden dann im September 2014 auf der Konferenz „Diagnose der Schiedsgerichtsbarkeit: Das Funktionieren des Schiedsrechts und die Richtungen der geforderten Änderungen“ im Königsschloss in Warschau erörtert.