Coronavirus in Polen ist zur Tatsache geworden. Am 4. März wurde in unserem Land der erste Fall einer COVID-19-Infektion festgestellt. Das SARS-CoV-2-Virus, das Polen erreichte, fiel mit dem Gesetz zur Verbesserung der Prävention des Coronavirus zusammen, das u. a. die Kompetenzen der Arbeitgeber erweitern sollte.

Das Coronavirus wurde Gegenstand von Parlamentsdiskussionen. Am 2. März fand eine Sondersitzung des Sejm zum Coronavirus statt. Polen bereitet sich auf eine epidemiologische Bedrohung vor. Anfang März fand die erste, zweite und dritte Lesung des Gesetzes zur Bekämpfung der COVID-19-Infektion, Vermeidung der Ausbreitung der Krankheit sowie Vorbeugung und Gegenmaßnahmen zu ihren Auswirkungen statt. Am 3. März wurde der vom Sejm verabschiedete Gesetzentwurf an den Präsidenten und Senatsmarschall gerichtet.

Am 4. März wurde der erste Fall von COVID-19 in Polen offiziell bestätigt. Das größte Infektionsrisiko besteht bei Kontakt mit Menschen, die beunruhigende Symptome wie Husten und erhöhtes Fieber haben. Glücklicherweise enthält der Gesetzentwurf Bestimmungen, um die Ausbreitung der Krankheit am Arbeitsplatz zu verhindern.

Coronavirus und Fernarbeit (Artikel 3.)

Artikel 3 des Gesetzes regelt die Fragen der Fernarbeit, deren Thema im Arbeitsgesetzbuch nicht behandelt wird. Nach den neuen Bestimmungen kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer im Rahmen vorbeugender Maßnahmen gegen das Coronavirus zur verpflichtenden Fernarbeit entsenden.

"Gemäß dem speziell erlassenen Gesetz zur Bekämpfung des Coronavirus kann ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer anweisen, für den im Arbeitsvertrag festgelegten festen Arbeitszeitraum außerhalb des Ortes seiner dauerhaften Arbeit zu arbeiten. In diesem Fall kann der Mitarbeiter die Fernarbeit nicht verweigern",
- erklärt Adam Kraszewski,
Managing Associate, Rechtsberater

Während die Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuchs über Telearbeit sprechen, die vollständig auf Distanz mit elektronischen Kommunikationsmitteln durchgeführt wird, erscheint das Konzept der Fernarbeit darin nicht. Arbeitgeber, die befürchteten, dass ihre Mitarbeiter von einer aus dem Ausland zurückkehrenden Person mit dem Coronavirus infiziert würden, konnten den Rest des Personals nicht vom problematischen Mitarbeiter isolieren. Sie hatten nur die Möglichkeit, einem Mitarbeiter, der sich an einer Coronavirus-Ausbruchsstelle befand, zu empfehlen, von Zuhause aus zu arbeiten, z. B. zwei Wochen lang.

 

Der vollständige Inhalt des Artikels ist (in polnischer Sprache) auf der Website verfügbar: strefabiznesu.pl