Kommentar Magdaleny Szeplik zum Artikel  " Aktien- und Anleiheemissionen  billiger und einfacher. Sogar 5 Millionen Euro ohne Prospekt.”

Hinsichtlich des polnischen Kapitalmarktes ist das eine wichtige Nachricht. Die Anhebung des Schwellenwerts von jetzigen 100 000 Euro kann kleine Unternehmen anregen, öffentlich anzubieten. Öffentliche Angebote ohne Befreiung sind  mit Investition verbunden, die keine Kosten eines Rechtsberaters und einer Wertpapierfirma herstellt, nimmt aber viel Arbeit und Zeit in Anspruch.   Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass  durch die Neufassung eingeführte Änderung weniger zuverlässige Unternehmen zur Beschaffung des Kapitals ermuntern wird. Man soll noch einen Vorteil der bisherigen Regulierung beachten – in unserer Praxis bildet due diligence ein Element des Prozesses der Prospekterstellung, die oft lässt, Risiken zu ermitteln und beseitigen, darin betriebliche Risikobewertung oder Risiko verbunden mit  core business. Keine Notwendigkeit der Prospekterstellung  kann verursachen, dass die Unternehmen aufhören, diesen wesentlichen Teil ihrer Tätigkeit zu beachten und folglich bieten  sie eine Teilnahme an einer nicht ganz gesunden Unternehmung. Die Antwort auf die Frage, wer potentiell aus dieser Regulierung Nutzen ziehen wird, ist selbstverständlich. Nutzen ziehen kleine und mittlere Unternehmen : start-ups, crowdfundings und einheimische Unternehmen, die bis jetzt zur Finanzierung im Bankensektor verurteilt waren.  Im Übrigen darf man nicht vergessen, dass dieses Angebot jede 12 Monate wiederholt werden darf – Kapitalspritze von ca. 4 Mio. Zloty jedes Jahr kann zu einer  wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Andererseits stellt sich die Frage, ob der polnische Kapitalmarkt  davon im gleichem Umfang profitiert. Es ist aber zu bedenken, dass diese Regulierungen in der ganzen Europäischen Union  gelten, deswegen ist es wichtig, dass die polnische Regulierungsbehörde entsprechende  Flexibilität bei der Umsetzung der neuen Regelung beweist. Selbst im Falle der Angebote bis 1. Mio. Euro können die Mitgliedstaaten  Offenlegungspflichten auferlegen, was bedeutet, dass sich das Angebot bei der konservativen Vorgehensweise zur neuen Regulierung weniger wettbewerbsfähig als wir erwarten, erweisen kann.

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