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Die Regierung will die Wiederherstellung rechtswidriger Entlassungen beschleunigen. Damit sollen die Interessen der geschützten Mitarbeiter gewahrt werden. Das kann aber auch Chaos in der Personalabteilung verursachen.

Das Gericht erster Instanz kann in seinem Urteil eine rechtswidrige Entlassung anordnen (ohne das Inkrafttreten abzuwarten). Und im Fall von Gewerkschafterinnen und schwangeren Frauen - auch während des Verfahrens, kurz nachdem sie Berufung gegen Entlassung oder Disziplin eingelegt haben. Dies ist das Ergebnis der Gesetzesvorlage der Regierung über die Haftung kollektiver Einheiten für unter Strafe verbotene Handlungen (...)

Adam Kraszewski, Rechtsberater der Kanzlei Gessel: "Problematisch ist es insbesondere, wenn der Arbeitnehmer wegen Verletzung von Vertraulichkeitsregeln entlassen wurde, z. B. aufgrund der Übermittlung von Firmenunterlagen nach außen. Die fortgesetzte Beschäftigung einer solchen Person setzt den Arbeitgeber einem Schaden aus. Dies zeigt deutlich, dass die neuen Regelungen das Interesse des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers nicht ausgleichen -  darauf weist Adam Kraszewski, Rechtsberater in der Kanzlei Gessel, hin."

Der gesamte Text ist verfügbar unter prawo.gazetaprawna.pl, Autor des Artikels: Łukasz Guza