Das Amt für Bahntransporte hat den Entzug des Sicherheitszertifikats der Firma PKP Energetyka in die Wege geleitet. Dem Bahnprüfer zufolge deuten die bei einer Kontrolle im April dieses Jahres festgestellten Verstöße auf eine falsche Anwendung des Systems zum Sicherheitsmanagements hin. Ein solches Zertifikat ermöglicht es der Gesellschaft, sich mit ihren Spezialmaschinen auf dem Schienennetz im ganzen Land zu bewegen, sodass sie Reparaturen an der Traktion vornehmen und sie modernisieren kann.

Erfahrungen weltweit haben gezeigt, dass privatisierte Unternehmen in der Mehrzahl der Fälle effektiver arbeiten und jegliche Sicherheitsprozeduren verbessern, weil sie wissen, dass sie als Privatunternehmen von den staatlichen Prüfern genauer kontrolliert werden, wie es schließlich üblich ist.

Interessanterweise weisen die Beamten jetzt darauf hin, dass sie die Kontrollen mit Hinblick auf einen „Anstieg der Unfälle und Zwischenfälle im Schienenverkehr“ aufgenommen haben. Interessant ist dies vor allem deswegen, weil die Vertreter des Fonds, der die PKP Energetyka gekauft hatte, informieren, dass die Zahl der Unfälle in der Gesellschaft seit ihrer Privatisierung nicht nur nicht gestiegen sei, sondern sich gar verringert habe.