fbpx

Damit der Investor zivilrechtliche Ansprüche von Personen, die ihm Aktien verkauft haben, geltend machen kann, müssen gleichzeitig drei Voraussetzungen erfüllt sein: Schaden, rechtswidrige Handlung oder Unterlassung und kausaler Zusammenhang zwischen den beiden Umständen. Vor Gericht muss man nachweisen, dass der Schaden durch eine konkrete Handlung verursacht wurde. Sehen wir uns diesen konkreten Fall an. Wenn der Investor die Aktien der Solar für jeweils 13 PLN während des ersten öffentlichen Angebots im April 2012 gekauft hatte, und diese gestern für jeweils 6,5 PLN verkaufte, erlitt er tatsächlich eine Schaden (Verlust). Es muss aber auch noch die Ursache genannt werden, die den Schaden hervorrief. In dieser Angelegenheit wäre zu beweisen, dass die im Emissionsprospekt angegebenen Informationen unwahr oder unvollständig waren, weswegen die Entscheidung über den Kauf der Aktien auf unwahre Informationen gründete.

Wenn das Gericht feststellt, dass die im Prospekt enthaltenen Informationen tatsächlich unwahr waren und der Investor die Aktien mit Verlust verkaufte, wird die Zuerkennung der Entschädigung in Höhe des tatsächlich erlittenen Schadens möglich. Die Gesellschaft wird vielleicht zu beweisen versuchen, dass sie nicht schuldig ist, doch dies ist praktisch unmöglich. (…)