Die Darstellung der Absichten der Regierung in Bezug auf das zukünftige Schicksal von OFE löst aus verständlichen Gründen eine lebhafte Diskussion in den Medien aus. Die ersten publizistischen und analytischen Äußerungen kommentieren die Vorschläge von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki aus der Perspektive: des Kapitalmarktes, des Staatshaushalts, der Fonds selbst und derjenigen, die diese verwalten. Über die Perspektive der OFE-Teilnehmer wird jedoch nicht viel gesagt. Sie können ihre emotionalen Äußerungen leicht im Internet finden. Diese Perspektive sollte die wichtigste sein und an erster Stelle stehen.

In den heißen Kommentaren rufen die OFE-Teilnehmer häufig aus, dass die vorgestellte Lösung einen Raub an ihnen darstellt. Eine solche Beurteilung sollte jedoch zumindest minimal in der Realität verankert sein. Abgesehen davon, ob die Vorschläge der Regierung anders sein könnten, was für die Teilnehmer, für den gesamten Kapitalmarkt und schließlich für das gesamte Rentensystem vorteilhafter ist, sollten wir uns einen Moment überlegen, was der OFE jetzt ist und was die Änderungsvorschläge für seine Teilnehmer bedeuten.

Dank der 2013 durchgeführten Pseudoreform des OFE, die leider mit der vollständigen Akzeptanz des Verfassungsgerichts einherging, kam es zu einer Änderung der Wahrnehmung der Rechtsformel, die das Eigentum an in Pensionsfonds angesammelten Fonds beschreibt. Zu dieser Zeit wurde ein Teil der Vermögenswerte, die zum OFE gehörten (Teilnehmer als Eigentümer von Fondsbeteiligungseinheiten konnten sich als echte Begünstigte der im Fonds angesammelten Mittel fühlen), das aus Staatsanleihen bestand, gesetzlich gewährt (vom Verfassungsgericht geprüft, ohne dessen Konformität mit der Verfassung in Frage zu stellen) an die ZUS (Sozialversicherungsanstalt, oder genauer gesagt, den Sozialversicherungsfonds FUS) im Austausch gegen rätselhafte, weil nicht durch bestimmte Vermögenswerte untermauerte Zusage künftiger Renten mit unbekanntem hypothetischen Wert übertragen. (…)

Wenn Sie den vollständigen Text des Artikels lesen möchten, kontaktieren Sie uns bitte: kontakt@gessel.pl