Die bedingungslose Maskenpflicht im Büro wurde aufgehoben. Ab dem 2. Dezember entscheidet der Arbeitgeber, ob die Arbeitnehmer bei der Arbeit Nase und Mund bedecken müssen, bei gleichzeitiger Einhaltung sozialer Distanz. (…)

Maskenpflicht in der Arbeit

Darüber hinaus ist am 28. November 2020 die Verordnung vom 26. November 2020 über die Einführung bestimmter Beschränkungen, Anordnungen und Verbote im Zusammenhang mit dem Auftreten des Zustands der Epidemie in Kraft getreten (GBl. Pos. 2091), die die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung durch alle Personen anordnet, die sich nicht allein im Raum aufhalten - auch in Büros. Die Mitarbeiter mussten in jedem Raum, in dem mehr als eine Person anwesend war, Mund und Nase bedecken, auch während der sozialen Distanz, und auch während ihres Aufenthalts in einem Pausenraum, z. B. in der Kantine, in der Küche oder in offenen Räumen (Open Space). Rechtsexperten überlegten, was mit der Einnahme von Mahlzeiten während der Arbeit sei, und ob es möglich ist, die Maske abzunehmen, wenn sich nur eine Person im Gemeinschaftsraum befindet, z. B. in der Küche. Kritiker wiesen auch auf die Absurdität des Gesetzes hin, das gleichzeitig das Entfernen der Maske ermöglicht, um im Zug eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. (…)

Derzeit gibt es keine Gesetze, die das Thema Fernarbeit während der Isolation zu Hause regeln. Experten raten davon ab, Arbeitnehmern, die COVID-19 durchmachen, das Home Office zu erlauben, solange die Bedingungen für Fernarbeit während der Krankheit gesetzlich nicht klar definiert sind. Der Vorgesetzte sollte den Mitarbeiter auch nicht dazu überreden, mit COVID-19 von Zuhause aus zu arbeiten.- Im Falle der Isolation haben wir es mit einer kranken Person zu tun. Natürlich kann eine Person keine äußeren Symptome haben und sich relativ gut fühlen.

Somit besteht also die Versuchung, sie ihre Arbeit ausführen zu lassen. Es ist jedoch nicht die Aufgabe des Arbeitgebers, den Gesundheitszustand des Arbeitnehmers zu beurteilen - der Arbeitgeber verfügt nicht über die entsprechende Kompetenz, und der Ansatz, nach dem der Arbeitnehmer selbständig angibt, dass er sich gut fühlt, kann sehr irreführend sein - weist Adam Kraszewski, managing associate, Rechtsberater von der Kanzlei GESSEL, hin.

Der vollständige Artikel ist (in polnischer Sprache) in der Tageszeitung Dziennik Zachodni verfügbar.