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Die Jahre 2017 und drei Quartale 2018 zeigten erneut, wie dynamisch sich der M&A-Versicherungsmarkt in Polen entwickelt und wie ausgereift er ist. Die meisten der von uns in Europa beobachteten Trends sind für polnische Transaktionen identisch.

Der Anstieg der Anzahl der lokalen Projekte, an denen wir 2017 im Vergleich zu 2016 gearbeitet haben, betrug 50 %. Für 2018 erwarten wir noch mehr Wachstum.

Transaktionsversicherer sind in Bezug auf den Versicherungsumfang immer flexibler, obwohl die Schadensquote steigt - Ende 2017 wurde auf 5 von Marsh arrangierte Policen 1 Schaden gemeldet und ein Jahr zuvor noch 1 auf 7. Die Versicherungstarife sinken jedoch weiter, was zeigt, dass Schäden keinen so großen Einfluss auf den Preis der Police haben.

Der Markt entwickelt sich dynamisch und hat mehr als 25 Versicherer in der EMEA-Region, und der wachsende Wettbewerb wirkt sich nur positiv auf die Preise aus. Die Popularität der Transaktionsversicherung wird durch die Entwicklung des M&A-Marktes in Polen beeinflusst.

Szenarien für die Anwendung von Transaktionspolicen

Aufgrund des wachsenden Bewusstseins für die Vorteile der Transaktionsversicherung werden wir oft auch von Käufern engagiert, die durch das Angebot einer Versicherung über eine sehr geringe Verkäuferhaftung im Kaufvertrag ihre Auktionsposition stärken. In diesem Fall ist es besonders wichtig, schnell zu handeln, um dem Verkäufer schon zu Beginn des Prozesses die Möglichkeit einer Versicherung zu bieten.

Marcin Macieszczak, geschäftsführender Gesellschafter der auf M&A-Transaktionen spezialisierten Anwaltskanzlei GESSEL, weist darauf hin, dass sie unabhängig davon, ob die Versicherung durch den Käufer oder den Verkäufer vermittelt wird, immer auf Zusicherungen beruht, die in der Regel vom Verkäufer abgegeben werden. - In vielen Fällen sind die Verkäufer von Unternehmen ihre Gründer, die bereits vor einiger Zeit das operative Geschäft dem professionellen Management übertragen haben. In solchen Situationen ist es oft so, dass die Versicherung auf Zusicherungen der Mitglieder des Vorstands der verkauften Gesellschaft und nicht ihres Eigentümers beruht, was eine vom Versicherungsmarkt so weit wie möglich akzeptierte Lösung ist. In diesem Fall werden die Zusicherungen von Personen mit dem besten Wissen über das verkaufte Geschäft abgegeben, was zur Qualität dieser Zusicherungen beiträgt und somit das Risiko des Versicherers minimiert - erklärt Marcin Macieszczak. (...)