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Momentan betrifft diese Diskussion weniger die Arbeitskosten in Form der Löhne und Gehälter – in den letzten Jahren sanken die Reallöhne (d.h. inflationsbereinigte Nettovergütungen) oder sie stiegen zumindest nicht wesentlich. Es wird hingegen über die zusätzlichen Arbeitskosten diskutiert, insbesondere über die Sozialversicherungsbeiträge.

Nach den traditionell in Deutschland in diesem Bereich geltenden Regeln zahlten sie die Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils zur Hälfte. Es gibt verschiedene Strategien zur Minderung der Arbeitskosten, die mit den durch die Arbeitgeber gezahlten Beiträgen verbunden sind. Zum Beispiel sind die Krankenkassenbeiträge für den Arbeitnehmer bereits höher als für den Arbeitgeber (einerseits 8,2% und andererseits 7,3% der Bruttovergütung).

Eine andere Strategie ist die Einschränkung der Krankenkassenleistungen. Radikalere Konzepte sehen eine Senkung der Arbeitgeberbeiträge auf 6,5% der Bruttovergütung vor, dabei ist hervorzuheben, dass die Änderung der Kosten des Gesundheitswesens auf die Höhe der Beiträge keinen Einfluss haben soll, und sowie eine Abkoppelung der Arbeitnehmerbeiträge von den Vergütungen, was zur Folge hätte, dass Kostensteigerungen im nur die Arbeitnehmer belasten würden.