Personengesellschaft, Kommanditgesellschaft oder beschränkte Haftung? Kann eine Firma vor Doppelbesteuerung geschützt werden? Welche Geschäftsform ist nach der Einführung der neuen Vorschriften rentabler?

Bisher war eine von Unternehmern gerne genutzte Form der Geschäftstätigkeit die Kommanditgesellschaft. Ihre Beliebtheit war der Möglichkeit zu verdanken, die Haftung der Kommanditisten für ihre Verbindlichkeiten zu begrenzen und gleichzeitig günstige Steuervorschriften in der Einkommensteuer beizubehalten (einmalige Besteuerung des Einkommens auf der Ebene der Gesellschafter der Gesellschaft).

Ab Anfang 2021 wurden Kommanditgesellschaften zu CIT-Steuerzahlern, wobei die Gesellschafter entscheiden konnten, den Zeitpunkt der Erlangung dieses Status auf den 1. Mai 2021 zu verschieben. Infolgedessen wird das Einkommen ihrer Gesellschafter grundsätzlich doppelt besteuert - auf der Ebene der Kommanditgesellschaft und auf der Ebene des Gesellschafters. Darüber hinaus können die Gesellschafter Sozialversicherungs- und Gesundheitsbeiträge nicht von der Steuer abziehen.

Es sollte keine Doppelbesteuerung im Fall eines Komplementärs geben, der berechtigt ist, die Steuer auf die Ausschüttung des Gewinns aus der Kommanditgesellschaft um den Betrag der entsprechenden von der Gesellschaft gezahlten Steuer zu senken. Es ist jedoch zu beachten, dass der Komplementär die volle Haftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft trägt. Bei einem Kommanditisten, der nicht mit dem Komplementär verbunden ist, sind die Beträge, die 50 % der Einnahmen aus der Gewinnbeteiligung an der Kommanditgesellschaft ausmachen, steuerfrei, jedoch nicht mehr als 60 000 PLN. (...)

 

Der vollständige Text des Artikels ist im wöchentlichen Magazin Newsweek verfügbar, vom 15.02.2021 (7/2021).