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Cezary Kaźmierczak, Präsident der Union der Unternehmer und Arbeitgeber, erteilte Michał Lisiecki, Herausgeber von "Wprost", eine Bürgschaft. Der PMPG-Präsident ist - laut Experten - seit einigen Tagen illegal in Haft.

In einem Brief an die Staatsanwaltschaft versichert Kaźmierczak, dass Lisiecki auf jeden Aufruf erscheinen und das Verfahren nicht rechtswidrig behindern wird. 

Zur Erinnerung: Michał M. Lisiecki, Herausgeber von Wprost und Do Rzeczy, wurde vor über zwei Wochen festgenommen. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass dies mit der in den Medien beschriebenen Betrugsfrage zusammenhängt, zum Nachteil eines der Eisenbahnunternehmen, zu der es vor einigen Jahren gekommen sein soll. Inoffiziell ist bekannt, dass Lisiecki von Tomasz S., der einst mit PMPG kooperierte, belastet wurde. Interessanterweise ist er, obwohl er eine Schlüsselfigur für die Ermittlungen ist, derzeit auf freiem Fuß. - Die Festnahme selbst sowie das gesamte Verfahren sind das Ergebnis einer rechtswidrigen Verleumdung durch eine diskreditierte und unzuverlässige Person, die die letzten Monate in Gewahrsam verbracht hat und heute versucht, sich selbst zu reinigen, indem sie andere anschwärzt - bewertete Lisiecki.

Das Gericht gab dem Antrag des Staatsanwalts nicht statt und verhängte keine absolute Haft für Lisiecki. Es stimmte zu, dass der Präsident der PMPG gegen Kaution freigelassen wird. Die Kaution wurde bezahlt, aber der Staatsanwalt stimmte der Freilassung von Lisiecki nicht zu. Da er gegen die Entscheidung des Gerichts Klage erstattet hat, ist die endgültige Entscheidung in dieser Angelegenheit innerhalb der nächsten Tage zu treffen.

Diese Situation empärt rechtliche Autoritäten. - Laut Gesetz sollte der Präsident der PMPG Michał Lisiecki auf freiem Fuß sein - beurteilt Prof. Piotr Kruszyński, Strafrechtler.

Rechtsanwalt Piotr Schramm geht noch weiter. - Unbestreitbar und sofort sollte Herr Michał Lisiecki aus der Haft entlassen werden, da seine Inhaftierung absolut rechtswidrig ist. Laut den Anwälten ist Michał M. Lisiecki, Präsident der PMPG (auf dem Foto) rechtswidrig in Haft, die Frage ist also, was nun? Nun, da Herr Lisiecki ein illegal vom polnischen Staat inhaftierter Mann ist, hat er Anspruch auf Schadenseratz, den er vor einem polnischen Gericht oder einem europäischen Gericht geltend machen kann - bewertet Rechtsanwalt Schramm. (...)

Der gesamte Artikel ist in der Wochezeitung Wprost (vom 1.04.2019) verfügbar.