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Anpassung der Buchhaltungs- und IT-Systeme, die Notwendigkeit, in Absprache mit den Mitarbeitern ein Finanzinstitut auszuwählen und einen Vertrag damit zu schließen, sowie zusätzliche Kosten. Damit werden sich Unternehmen u. a. im Zusammenhang mit der Einführung von PPK (Mitarbeiterkapitalplänen) messen müssen.

Mitarbeiterkapitalpläne werden zunächst große Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern implementieren - bereits im Juli dieses Jahres. Ab dem 1. Januar 2020 werden mittlere und dann kleine Unternehmen hinzukommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ihre Besitzer bis dahin ruhig schlafen können. - Die Implementierung von PPK in kleineren Unternehmen könnte eine größere Herausforderung darstellen als in großen - glaubt  Leszek Koziorowski, Partner der Anwaltskanzlei GESSEL. - Denken Sie daran, dass große Unternehmen über umfangreiche Rechts- und Personalteams verfügen und häufig ein viel größeres Budget haben. Die Priorität für Unternehmer sollte beispielsweise der rechtzeitige Abschluss von Verträgen mit Finanzinstituten sein (siehe Kasten "PPK-Zeitplan"). Denn wenn die gesetzlichen Fristen verstrichen sind, wird für das Fehlen eines PPK-Managementvertrages eine Geldstrafe von bis zu 1,5 Prozent der Lohnfonds des jeweiligen Arbeitgebers für das vorangegangene Geschäftsjahr verhängt. Andererseits kann die Nichtunterzeichnung eines Vertrags über die Führung von PPK zu einer Geldstrafe von bis zu 1 Million PLN führen. (...)

Erstens planen

Die erste und wichtigste Aufgabe wird die Vorbereitung des Budgets sein. Die Einführung von PPK erfordert wesentliche Änderungen in der Buchhaltung und den Rechnungslegungssystemen. Sie müssen Ihre Software aktualisieren oder sogar ersetzen. - Es lohnt sich zu überlegen, ob die Personal- und Gehaltsabrechnungssysteme des Unternehmens die PPK bedienen können. Zu diesem Zweck müsste sichergestellt werden, dass der IT-Anbieter die entsprechenden Ergänzungen erstellt und ob sie pünktlich sind. Und auch, wieviel sie den Unternehmer kosten werden - sagt  Leszek Koziorowski. (...)

Der vollständige Inhalt des Artikels ist in My Company Polska (S. 138) verfügbar.