Das Krisenschutzschild sieht keine Anhänge zu den Verträgen über die Auszahlung von Lohnzuschüssen vor. Dabei kann ein Unternehmen den plötzlichen Bedarf haben, den Ausfall aufzuheben oder die Arbeitszeiten zu verlängern

Im Falle eines durch die Epidemie verursachten Umsatzrückgangs kann das Unternehmen einen zusätzlichen Zuschuss zu den Löhnen für die Mitarbeiter beantragen, die durch Ausfallzeiten oder verkürzte Arbeitszeiten betroffen sind. Der diesbezügliche Vertrag wird mit dem Woiwodschaftsarbeitsamt auf der Grundlage des Antrags des Unternehmers geschlossen. Dies ist eine wichtige Hilfe, aber die Regeln ihrer Gewährung sind unflexibel. Sie sehen keine Anhänge zum Vertrag vor, z. B. im Falle einer Änderung des Personalstatus des Unternehmens (Weggang von Arbeitnehmern) oder einer Änderung der Bedürfnisse des Arbeitgebers (z. B. Langzeitarbeit im Zusammenhang mit einem dringenden Auftrag). Es ist nicht ganz klar, ob man die Ausfallzeit aussetzen kann (z. B. den Mitarbeiter zur Arbeit anweisen, z. B. im Fall eines dringenden Auftrags) und wie sich dies auf die Lohnzuschüsse auswirkt. Alles deutet auch darauf hin, dass es nicht möglich ist, die Formen der Unterstützung im Laufe des Monats zu ändern, d. h. Ausfallzeiten durch reduzierte Arbeitszeiten zu ersetzen. Darüber hinaus legen die Arbeitsämter die besprochenen Vorschriften je nach Region unterschiedlich aus. All dies erschwert die Inanspruchnahme der Unterstützung. (...)

 

Der vollständige Text des Artikels von Łukasz Guza (in polnischer Sprache) ist in der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna (78/2020, vom 22.04.2020, Beilage Gazeta Prawna, S. 11) zu finden.