Autor: Michał Boryczka

Am 1. März 2020 trat die Novelle des Handelsgesetzbuches in Kraft (eingeführt durch das Gesetz vom 19. Juli 2019 (GBl. 2019.1655)), die eine Reihe interessanter Änderungen im Verfahren zur Umwandlung von Gesellschaften eingeführt hat.

Verzicht auf die Prüfungspflicht des Umwandlungsplans

Eine der wichtigsten Änderungen, die einerseits zu einer erheblichen Verkürzung des Transformationsverfahrens, aber auch zu einer Reduzierung der zusätzlichen Kosten für das mit einem solchen Verfahren verbundene, umgewandlte Unternehmen (in Form von gesetzlichen Gebühren) führt, ist der Verzicht auf die Pflicht, den Umwandlungsplan auf Richtigkeit und Zuverlässigkeit einem Abschlussprüfer zur Prüfung vorzulegen.

Der Gesetzgeber hat beschlossen, die Prüfungspflicht des Umwandlungsplans durch einen Abschlussprüfer in Bezug auf die Umwandlung der Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft beizubehalten (wahrscheinlich unter Berücksichtigung der Tatsache, dass diese Art von Kapitalgesellschaft, insbesondere nach Einführung der obligatorischen Entmaterialisierung aller Aktien, für die Durchführung von Geschäftstätigkeiten sehr großer wirtschaftlicher Einheiten verwendet wird). In diesem Fall wurde auch vorgesehen, dass der Abschlussprüfer während der Prüfung auch feststellen sollte, ob die Bewertung der Vermögensbestandteile (Vermögenswerte und Verbindlichkeiten) des transformierten Unternehmens ebenfalls zuverlässig ist.

Ebenso aufrechterhalten wurde die Prüfung des Umwandlungsplans in Bezug auf Richtigkeit und Zuverlässigkeit wurde auch für die Umwandlung eines Unternehmers in eine Ein-Personen-Kapitalgesellschaft durch einen Abschlussprüfer. (…)

 

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