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Autor: Aldona Pietrzak

Tatsächlich sehe ich keinen Konflikt zwischen den Bestimmungen der MAR-Verordnung und dem Handelsgesetzbuch.

Die polnische Verordnung sieht besondere Rechte und Pflichten einzelner Körperschaften vor, deren Mitglieder bei der Erfüllung ihrer Aufgaben gebührende Sorgfalt walten lassen sollten. Zwar kann der Aufsichtsrat dem Vorstand bestimmte Maßnahmen empfehlen und nicht anordnen, jedoch entbindet das Fehlen der Möglichkeit, dem Vorstand verbindliche Anweisungen zu erteilen, den Vorstand und seine Mitglieder nicht von ihrer Verantwortung für die Offenlegungspflichten.

Der Aufsichtsrat, der die Aufsicht über die Tätigkeit des Vorstands auch im Rahmen dieser Aufgaben wahrnimmt, ist berechtigt, Informationen anzufordern, entsprechende Beschlüsse zu fassen, sich mit Empfehlungen an den Vorstand zu wenden und diesen auf wichtige Themen hinzuweisen. Um die Verantwortung des Aufsichtsratsmitglieds zu vermeiden, ist es wichtig, Sorgfaltsmaßnahmen in Form von Maßnahmen zu ergreifen, die der Geschäftsleitung die ordnungsgemäße Qualifizierung eines bestimmten Ereignisses aus Sicht der Informationspflicht und der Analyse von Räumlichkeiten aus der Definition vertraulicher Informationen signalisieren.

Andererseits werden die Aktivitäten des Rates, wie etwa angenommene Beschlüsse, auch für die Bewertung von Maßnahmen des Vorstands von Bedeutung sein, die bei der Entscheidung über die Veröffentlichung eines Berichts oder des Umfangs der Offenlegungen zumindest Empfehlungen oder Anweisungen berücksichtigen sollten.