Kommentar des Partners: Adam Kraszewski, Rechtsberater, Managing Associate, Gessel, Koziorowski sp.k.

Der Arbeitgeber wählt das Finanzinstitut aus, schließt mit diesem einen Vertrag über die Verwaltung und Führung der PPK ab und berechnet und zahlt dann die Beiträge für die Teilnehmer. Die ordnungsgemäße Implementierung des PPK im Unternehmen erfordert jedoch die Berücksichtigung vieler Nuancen. Beschäftigte sind nicht nur Mitarbeiter, sondern auch einige Auftragnehmer, bei denen der Status des Auftragnehmers als Student oder der Besitz eines sonstigen Versicherungsanspruchs überprüft werden muss. In Bezug auf neue Mitarbeiter werden Verträge zur Führung von PPK nach drei Monaten Anstellung abgeschlossen, gerechnet aus den letzten 12 Monaten, wobei bei Abschluss mehrerer Verträge mit einer bestimmten Person in einem Jahr die Fristen sorgfältig eingehalten werden müssen. Unabhängig davon muss der Arbeitgeber das Alter jedes Arbeitnehmers berücksichtigen, um festzustellen, ob er/sie automatisch oder nur auf dessen Aufforderung oder gar nicht an den PPK teilnimmt. Wenn der Arbeitgeber die oben genannten Elemente richtig definiert und der Arbeitnehmer den PPK beitritt, ist es letztendlich erforderlich, Beiträge von der Vergütung zu berechnen und zu zahlen. An dieser Stelle sollte der Arbeitgeber überlegen, was genau der Lohn bzw. die Vergütung ist. Die Vergütung umfasst nicht nur das Monatsgehalt, sondern auch Prämien. Auch Sachleistungen können als Vergütung anerkannt werden. Dies alles zeigt, dass vor der Implementierung von PPK im Unternehmen eine sehr gute inhaltliche Vorbereitung erforderlich ist.

Sämtliches Material zur PPK-Konferenz ist verfügbar in der heutigen Ausgabe des Puls Biznesu (Adam Kraszewskis Text ist auch auf dem Portal verfügbar: www.pb.pl).