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Sowohl der Entwurf der Ministererklärungen als auch die Interpretation des KIS-Direktors bestätigen die früheren Bedenken der Experten - die Bestimmung des tatsächlichen Begünstigten von Zinsen wird für Unternehmen, wenn überhaupt möglich, ein großes Problem darstellen. Und ohne dieses Wissen ist der Zahler nicht berechtigt, den ermäßigten Steuersatz anzuwenden, der sich aus dem Doppelbesteuerungsabkommen ergibt. Muss die Quellensteuer mit einem nationalen Steuersatz von 19 oder 20 Prozent erheben. (...) Die Verpflichtung zur Ermittlung des tatsächlichen Begünstigten gilt ab dem 1. Januar 2019. Insofern wurde die Anwendung der Bestimmungen nicht vor dem 31. Dezember dieses Jahres ausgesetzt, wie dies bei anderen neuen Regelungen zur Quellensteuer der Fall ist. (...)

Es gibt schon Probleme

Die Schwierigkeit liegt in der Tatsache, dass der polnische Steuerzahler nicht in der Lage ist zu untersuchen, ob der ausländische Geschäftspartner in seinem Land tatsächlich tätig ist. Er kann nur prüfen, ob er im Ausland in öffentlich zugänglichen Registern geführt wird - findet Dr. Janusz Fiszer, Rechtsberater, Steuerberater und Partner bei Gessel. Seiner Meinung nach liegt das Problem insbesondere dann vor, wenn der Empfänger nicht kooperiert und beispielsweise keine angemessene Erklärung vorlegt, dass er der Begünstigte der Mittel ist, oder keine Daten vorlegt, die seine Erklärung bestätigen (z. B. Auszüge aus dem Unternehmensregister, Kopien von Gesellschaftsverträgen). - Probleme können auch durch die Zahlung von Forderungen an Personengesellschaften verursacht werden, wenn der tatsächliche Begünstigte nicht das Unternehmen, sondern dessen Partner ist und das Unternehmen diese nicht bekannt gibt - fügt Janusz Fiszer hinzu. (...)

Der gesamte Artikel wurde in der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna veröffentlicht (08.07.2019). Wenn Sie an der deutschen Version des Artikels interessiert sind, kontaktieren Sie uns bitte: kontakt@gessel.pl