Schwach ausgebildetes Bewusstsein zum Thema der Schiedsgerichtsbarkeit ist einer der Gründe, aus denen Schiedsrichter bedeutend weniger Streitigkeiten beilegen als sie könnten. Dies beweisen Statistiken des Justizministeriums, nach denen 50% der Befragten überhaupt nicht weiß, was Arbitrage ist.

  • 50% der Befragten weiß nicht, was Arbitrage ist.
  • In Polen wird 0,1 % aller Streitigkeiten vor Schiedsgericht getragen.
  • Damit die Streitigkeiten von Schiedsrichtern beigelegt werden, ist eine sog. Schiedsvereinbarung notwendig.

Trotz der zunehmenden Zahl von Sachen, die in Polen durch Schiedsgerichte entschieden werden, entscheiden sie nur ca. 0,1% aller Streitigkeiten. Zum Vergleich, wählt Arbitrage nach Oxford Study Justice Systems in Europe, im Falle des internationalen Umsatzes 63% der europäischen Unternehmer – betonten Teilnehmer des Forums der Direktoren der Rechtsabteilungen, das in Warschau stattfand (...)

Dr Konrad Czech aus der GESSEL-Kanzlei betonte (..), dass es in keinem Land so gibt, dass es mehr Arbitrage als Sachen vor einem ordentlichen Gericht gibt. Wäre dies in jedem Kompetenzbereich der Fall, würde es ein Zeichen der Schwäche der ordentlichen Gerichtsbarkeit bedeuten. Daher ist die Aussage, dass es in Polen wenig Arbitrage gibt, echt, aber wir sollen nicht vergessen, dass es ein normaler Stand auch in anderen Ländern ist. Bei Inlandssachverhalten werden mehrere Sachen zwangsläufig durch ein nationales Gericht entschieden - betonte Konrad Czech.

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